Murphys Law in Rotterdam könnte man meinen. Es waren mehr Sturztage denn ein Sechstage-Rennen. Betroffen waren unter anderem die Fahrer Danny Stam, Marc Hester, Jens Mouris, Peter Schep, Michael Mörkov und Jeff Vermeulen. Letzterer musste dann auch für Bremen quittieren, da er nach seinem Sturz aussah wie ein frisches Grubenunglück. Auch Danny Stam hatte es böse am rechten Rippenbogen erwischt, aber der fliegende Holländer ist hart im Nehmen. Wie heißt das doch so schön: Nur die Harten kommen in den Garten. Die bohrende Frage, nach dem Grund für so vielen Stürzen, beantworteten die Routiniers Robert Bartko und Andreas Beikirch unisono: „Zu viele Kinder auf der Piste." Ansonsten konnten die Organisatoren um Frank Boele und Patrick Sercu auch im Hinblick auf das strenge Winterwetter mit dem Besuch im Ahoy zufrieden sein. Bis einschließlich Sonntag passierten etwa 18.000 Zuschauer die Eingangskontrollen der Halle, die nach den Rabobank-Zesdaagse umgebaut wird.
Endergebnis:
1 Stam Danny - Keisse Iljo 0 rnd 295 pnt
2 Risi Bruno - Marvulli Franco 0 rnd 284 pnt
3 Mørkøv Michael - Rasmussen Alex 1 rnd 267 pnt
4 Lampater Leif - Bon van Leon 1 rnd 251 pnt
5 Schep Peter - Bos Theo 1 rnd 226 pnt
6 De Ketele Kenny - Ligthart Pim 2 rnd 175 pnt
7 Pronk Matthe - Pronk Jos 9 rnd 103 pnt
8 Hummel v Kenny - Beikirch Andreas 14 rnd 80 pnt
9 Donadio Sebastian - Hester Marc 18 rnd 141
10 Zwet vd Arno - Jonkman GeertJan 19 rnd 74 pnt
11 Pieters Roy - Kip Ismaël 21 rnd 49 pnt
12 Mouris Jens - Traksel Bobbie 21 rnd 37 pnt
13 Vingerling Michael - Stöpler Nick 24 rnd 61 pnt
14 Kreder Michel - Kreder Raymond 31 rnd 59 pnt








